Samstag, 25. November 2017

Rezension zu „Ausgerechnet Muse“ von Carola Wolff


Quelle: fabulus Verlag




Infos zum Buch:

Titel: Ausgerechnet Muse
Autor: Carola Wolff
Verlag: fabulus Verlag
Erschienen am: 17. Februar 2017
Gebunden: 320 Seiten
ISBN: 978-3-944788-43-2
Print: 16,95 Euro
EBook: 13,99 Euro







Klappentext:

„Die 17-jährige Apollonia Parker will frei und ungebunden sein. Sie träumt davon, mit ihrem Motorrad Bonnie durch Schottland zu fahren. Allerdings verfügt sie über eine Gabe, die sie besonders hasst: Sie ist wie ihre Mutter eine Muse. Apollonia hat aber keine Lust, sich an einen Künstler zu binden, diesen zu inspirieren und zu hätscheln. Als Nick ihr einen Song widmet, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Der junge, äußerst begabte Singer-Songwriter ist von Apollonia ganz hingerissen. Doch der habgierige Konzernchef Viktor Tyrell ist gegen diese Verbindung. Er will Apollonias Gabe für seine Zwecke nutzen — und setzt die schwarze Muse Velika auf Nick an.“
(Quelle: fabulus Verlag)



Meine Meinung:

Auf der Leipziger Buchmesse war ich auf einer Lesung von Ausgerechnet Muse. Das hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Die Geschichte über eine Muse, die eigentlich keine sein will, wollte ich unbedingt lesen und ich wurde nicht enttäuscht.
Parker (so nennt sich Apollonia) sieht an ihrer Mutter, wie das Leben einer Muse aussieht und genauso so stellt sie sich ihr eigenes Leben nicht vor. Das kann ich gut verstehen. Jeder möchte sich doch selbst finden und sich nicht seinen Weg vorher bestimmen lassen. Anfangs scheint Parkers Handeln egoistisch. Doch sie ist noch sehr jung und muss erst lernen, dass ihre Entscheidungen auch Konsequenzen für andere haben. Dadurch kann man ihr Verhalten auch gut nachvollziehen. Als Parker ihren Schützling Nick kennenlernt, muss sie das erste Mal Verantwortung übernehmen. Dabei wird sie von dem Raben Lyngx unterstützt. Der ist übrigens mit seinen Sprüchen ein richtiges Highlight der Geschichte.

Das Buch ist teilweise aus der Sicht von Parker, aber auch aus der Sicht von Nick geschrieben. So lernt man beide Seiten und ihr Handeln sehr gut verstehen. Die Autorin hat einen leichten und verständlichen Schreibstil, der gut zu dem Jugendbuch passt. Die Charaktere sind  glaubwürdig gestaltet und ich konnte mich gut in sie hinein  versetzen. Es ist eine Geschichte über Jugendliche, die sich selbst finden müssen und ihren Weg in die Zukunft, gepaart mit einer tollen Portion Fantasy und Humor. Es wird aber auch richtig spannend, denn eine schwarze Muse hat es auf Nick abgesehen. Dadurch möchte man das Buch dann auch nicht mehr aus den Händen legen.


Cover:

Das Cover ist wirklich klasse geworden. Darauf ist eine Zeichnung von Parker und ihrem Raben, die extrem ausdrucksstark ist. Es wirkt sehr düster und passt zu Parkers Einstellung und ihren Gefühlen. Der tolle orangene Buchschnitt gibt dem aber noch einen schönen Kontrast. Ich finde es ist extrem gut gemacht.


Fazit:

Eine abwechslungsreiche Jugend-Fantasy-Geschichte, die ich nur empfehlen kann.


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Möpsen.



Ich danke dem Fabulus Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.


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